Herzliche Einladung zum Friedensgebet am
13. April 2025 um 18:00 Uhr in der Dorfkirche

Ich stehe unter Gottes Schutz.
Er lässt mich nicht ins Leere laufen
und macht aus mir keinen Kriegsknecht,
sondern so wie ich bin, bin ich sein Mensch.
Ich suche den Frieden und will mich nicht ausruhen,
ihm mit allen zu finden, die noch unter den Waffen steh' n,
anzuzünden die Erde, die nicht hohl ist,
sondern Gottes Herz.

 

Ich werdet den Frieden lieben
eure Tage werden ausgefüllt bis zum Rand
mit Begegnungen aller Menschen.
die Augen des Herrn bewachen jeden von euch
und seine Ohren hören,
wenn einer von euch Angst hat.

 

Ich stehe unter Gottes Schutz.
Ich bin sein Fleisch und Blut
und meine Tage sind von ihm gezählt,
aber er lehret mich, den zu umarmen
dessen Tage ebenfalls gezählt sind,
alle in den Arm zu nehmen,
weil wir die Trauer und die Freude teilen wollen,
dass beide wie Leib und Seele zusammen sind.

 

Besonders liegen ihm die am Herzen,
die vor Kummer und Gram nicht mehr ein noch aus wissen.
Ihnen wischt er die Tränen vom Gesicht
und tröstet sie in ihrem Schmerz.
Ihre Augen können wieder lachen
und ihre Herzen fassen wieder neuen Mut.
Er behütet sie in allen Ländern.
Nicht ein Mensch soll an der Umwelt zerbrechen;
denn die Bösen werden ihre Bosheit begraben.
Schalom in Dorf und Stadt.

 

Ich stehe unter Gottes Schutz.
Er nahm den Gram und das Bittere
aus meinem Wesen
und machte mich fröhlich.
Und ich will hingehen,
alle anzustecken mit Freude und Freundlichkeit
auf dass die Erde Heimat wird für alle Welt
durch seinen Frieden und unseren Glauben.

 

Schalom in Dorf und Stadt. Hanns Dieter Hüsch / Diethard Zils
aus: Hanns Dieter Hüsch: Das Schwere leicht gesagt
© tvd-Verlag Düsseldorf, 1991